Folge 4

Warum Assets nicht gefunden werden – und wie Sie das ändern

Warum finden Teams trotz tausender Assets im DAM-System nicht, was sie wirklich brauchen? In diesem Webinar zeigen brix und DAM United, warum die Suche im DAM oft scheitert, wie Sie die Auffindbarkeit gezielt verbessern – und so Zeit sparen, Frust reduzieren und doppelte Arbeit vermeiden.
Auffindbarkeit ist kein Technologieproblem. Es ist eine Frage der Verantwortung.

FAQ

Warum finden Teams Assets im DAM nicht, obwohl sie hochgeladen wurden?

Es liegt fast nie an der Software, sondern an der Art, wie sie eingesetzt wird. Meist wirken drei Ursachen zusammen. Erstens werden Assets so beschrieben, wie sie abgelegt werden, und nicht so, wie man nach ihnen sucht, z. B. «Kampagne Herbst 24 final Version 3». Zweitens nutzt jede Abteilung eigene Begriffe für dasselbe, etwa Fahrzeug, Auto oder PKW. Drittens fühlt sich niemand für die Qualität der Beschreibungen verantwortlich.

Wie finden Sie heraus, wo die Suche in Ihrem DAM scheitert?

Indem Sie das tatsächliche Suchverhalten auswerten: Wonach suchen die Teams am häufigsten, und welche Suchen enden ohne Treffer? Oft zeigt sich dabei schwarz auf weiss, dass die Teams täglich nach Begriffen suchen, die nirgends als Schlagwort hinterlegt sind.

Wie viele Metadatenfelder braucht ein DAM?

Weniger ist mehr. Acht sauber gepflegte Felder bringen mehr als eine grosse Anzahl, z. B. 80, die leer bleiben. Wichtig ist die Unterscheidung, welche Felder die Suche unterstützen und welche z. B. für Freigabe oder Distribution gebraucht werden. Pflichtfelder sollten sich daran orientieren, was die Nutzenden tatsächlich suchen.

Löst KI-Tagging das Problem der Auffindbarkeit?

Nicht allein. KI erkennt Bildinhalte wie Farben, Objekte, Szenen oder Text im Bild sehr gut und spart damit viel Zeit. Sie liefert aber oft generische Schlagworte: Beim Traktor auf dem Feld kommen «Wiese» und «Himmel» zurück, obwohl der Traktor das Produkt ist. Und sie weiss nicht, dass ein Bild z. B. nur für die DACH-Region freigegeben ist. Darum muss KI-Tagging mit einem kontrollierten Vokabular kombiniert und gesteuert werden. Ohne diese Basis entstehen mehr, aber unpassende Tags, und die Suche wird schlechter statt besser.

Wer sollte das Vokabular im DAM festlegen und pflegen?

Festgelegt wird es am besten gemeinsam mit den Menschen, die täglich Assets suchen, und nicht von einer einzelnen Abteilung. In einem Workshop klären Sie, wie heute gesucht wird, welches Ergebnis erwartet wird und welche Zusatzinformationen (z. B. Copyright) am Asset ersichtlich sein müssen. Gepflegt wird es von einer verantwortlichen Person, dem DAM-Owner. Diese Person prüft Uploads, verhindert Wildwuchs bei Schlagworten und managt die Synonyme. So entsteht Akzeptanz durch Mitgestaltung statt durch Schulung.

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